Das letzte mal werden heute ein paar Zeilen dem Monsterkarton gewidmet, weil er ist jetzt nämlich abgeholt. Gestern Abend zu später Stunde haben Francoise und ich den Koffer noch die Treppen hinab gehieft. Das Problem ist nämlich, dass Francoise heute in PAris ist und ich den Koffer, dem Fahrer selbständig übergeben muss und der Gleiche nicht bezahlt wird, um in den 2 Stock zu steigen. Smoti haben wir den Karton schon gestern im Flur posizioniert, damit ich ihn heute nicht alleine tragen muss. Diese schreckliche Prozedur verbrauchte vielleicht 3 Minuten, weil wir außerdem versuchten recht Rückengerecht vor zu gehen und uns dann ein bisschen kabbelten, wer rückwärts die Treppe hinunter steigt. Unter viel Kicher, gewuchte, geächze, gestolper und wieder zurecht gerücke gelangten wir dann unten an. Heute nun, bin ich extra nicht zum Nachmittagsunterricht gegangen, um den Karton abgeben zu können. Das Unternehmen gibt nämlich keine Uhrzeit an, sondern kommt einfach so vorbei und holt den Koffer ab. Mit Staunen, Neid und Scham sah ich dann, wie der „Paketman“ mir die Bescheinung für die Abholung in die Hand drückte, den Koffer regelrecht in die Luft warf, auf seine Schulter stellte, mit der anderen Hand die Haustür aufmachte und leichten Schrittes davon marschierte. Welche Klasse. Gleichzeitig, aber bin ich auch froh, dass Francoise und ich gestern besonders viel Klebeband um das Paket wickelten, denn wenn noch mehr solcher „Paketmänner“ existieren, dann wird mit dem Karton bestimmt nicht zimperlich umgegangen.

One Response to “Au revoir, Paket, auf Wiedersehen.”

  1. Sylvia Says:

    Hallo Ly,
    ich finde es lustig, wie du immer die passenden Fotos zu deinen Artikeln findest.
    Küsschen Mutti

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